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Zwischen Langeweile und Überforderung – So findet ihr den richtigen Praktikumsplatz

Nach dem Studium direkt in die Praxis – Das ist heute kaum noch möglich. Fast jeder Arbeitgeber fordert neben einer theoretischen Ausbildung auch praktische Erfahrungen. Praktika sind darum zwingend notwendig, um ins Berufsleben einzusteigen. Bevor das „richtige“ Berufsleben startet, absolviert darum jeder Student im Schnitt fünf Praktika. Praktika sind darum nicht nur erforderlich, Praktikumsplätze sind auch begehrt. Trotzdem sollte man nicht zu vorschnell das erste Angebot annehmen, das man bekommt, sondern nach einem geeigneten Praktikumsplatz suchen.

Manchmal ist es gar nicht so einfach, einen guten Praktikumsplatz von einem schlechten zu unterscheiden. Ein paar eindeutige Hinweise gibt es aber:

1. Die Dauer eures Praktikums ist angemessen. Ob ein Praktikum zu kurz oder zu lang ist, das lässt sich mit gesundem Menschenverstand beurteilen. Sollt ihr nur drei Wochen in einem Unternehmen arbeiten, dann wird das kaum ausreichend sein, um euch wirklich einzuarbeiten und euch selbstständig arbeiten zu lassen. Sollt ihr ein ganzes Jahr lang die gleiche Aufgabe übernehmen, dann wird es wahrscheinlich schnell langweilig. Handelt es sich dann auch noch um ein unbezahltes Praktikum, dann sucht das Unternehmen vielleicht nur eine kostenlose Arbeitskraft.

2. Ihr habt einen festen Ansprechpartner. Besonders in kleineren Unternehmen wird man schnell Teil des Teams und findet jemanden, der einem hilft, wenn man bei einer Aufgabe nicht mehr weiter weiß. In größeren Unternehmen kann es aber passieren, dass ein Praktikant vernachlässigt wird. Dann sollte sichergestellt sein, dass ihr einen festen Ansprechpartner habt, an den ihr euch wenden könnt.  Gibt es in dem Unternehmen einen Praktikumsbeauftragten, dann ist die Betreuung der Praktikanten sichergestellt.

3. Eure Aufgaben sind komplex. Als Praktikant solltet ihr nicht ein halbes Jahr lang nur Kaffeekochen oder Akten sortieren! Im Vordergrund eines Praktikums sollte stehen, dass ihr euch beruflich orientiert und etwas lernt. Natürlich muss jeder Praktikant auch mal eine unliebsame Aufgabe übernehmen. Trotzdem sollte das Praktikum spannend und lehrreich bleiben.

4. Ihr arbeitet eigenständig. Ein Praktikum, in dem ihr Aufgaben selbstständig erledigen könnt und vielleicht sogar eigene Projekte übernehmen dürft, bietet euch die Möglichkeit, einen guten Einblick in das echte Berufsleben zu erhalten. Trotzdem solltet ihr regelmäßig Feedback bekommen und das Gefühl haben, dass ihr euch jederzeit an einen Mitarbeiter wenden könnt, wenn ihr Hilfe braucht.

5. Das Praktikum wird angemessen bezahlt. In der Regel bekommt ein Praktikant ein Gehalt, das zwischen 300 und 500 Euro liegt. Wenn ihr Glück habt, dann werdet ihr sogar mit 800 Euro entlohnt. Das Gehalt eines Praktikums ist aber auch abhängig von der Branche, in der ihr das Praktikum absolviert. So sind beispielsweise in der Medienbranche auch unbezahlte Praktika üblich. Ist ein Praktikum unbezahlt, dann ist das aber noch kein Zeichen dafür, dass ihr den Praktikumsplatz nicht annehmen solltet. Ist die Arbeitsatmosphäre gut und ihr habt die Möglichkeit viel zu lernen, dann ist das viel mehr wert als ein bezahltes Praktikum, das euch beruflich und persönlich nicht voranbringt.

Knapp bei Kasse – Wie finanziere ich mein Studium?

Als Student hat man es nicht leicht. Die Uni wartet auf die Studiengebühren, der Vermieter möchte sein Geld lieber heute als morgen bekommen. Hinzu kommen die Kosten für Lehrmaterialien und „Kleinigkeit“ wie Telefonrechnung, Internetzugang und Zugticket. Trotzdem warten am Wochenende die Freunde in der Stammkneipe und einen Sportkurs möchte man eigentlich auch noch belegen. Ganz klar: Geld muss her!

Bafög

Können deine Eltern nicht für das Studium aufkommen, dann springt der Staat ein. Um Bafög erhalten zu können, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Die Ausbildung muss förderungsfähig sein und du musst einige persönliche Voraussetzungen wie Staatsangehörigkeit und Eignung erfüllen. Außerdem dürfen das Einkommen deiner Eltern und auch dein eigenes Einkommen nicht zu hoch sein. Bist du dir unsicher, ob du Bafög bekommst, dann kannst du das online mit dem Bafög-Rechner testen. Der Höchstsatz, den du erhalten kannst, liegt bei 670€ monatlich. Die Hälfte davon musst du in der Regel nach dem Studium zurückzahlen.

Stipendien

Der Vorteil eines Stipendiums: Im Gegensatz zum Bafög musst du ein Stipendium nicht zurückzahlen. Der Nachteil: Du musst dich ganz schön ins Zeug legen, um ein Stipendium zu bekommen. Jede Stiftung hat andere Anforderungen an ihre Bewerber, am besten informierst du dich direkt bei den Stiftungen über die jeweiligen Auswahlkriterien. Grundsätzlich gilt, dass du ein festes berufliches Ziel vor Augen haben solltest und die Bereitschaft zeigst, hart für dieses Ziel zu arbeiten. Auch gesellschaftliches Engagement ist den meisten Stiftungen sehr wichtig. Bist du einmal Stipendiat, warten neben der finanziellen Unterstützung dafür meistens auch noch einige weitere Vorteile auf dich: ideelle Förderung mit Workshops oder Sprachkursen, die Unterstützung von Auslandssemestern und ein Karrierenetzwerk sind nur einige Beispiele.

Jobben

Eigentlich liegt es auf der Hand: Wer Geld braucht, der geht arbeiten. Das ist aber manchmal leichter gesagt als getan. Findest du keine passende Stellenanzeige, solltest du die Initiative ergreifen und bei lokalen Restaurants, Kneipen und Firmen  nachfragen, ob es dort einen Nebenjob für dich gibt. Hast du einen passenden Job gefunden, dann musst du verschiedene Rahmenbedingungen klären. Beachte besonders, ob du sozialversicherungspflichtig bist und ob sich das Jobben auf den Bezug von Kindergeld oder Bafög auswirkt.

Studienkredite

Ein Studienkredit sollte immer die letzte Wahl sein, wenn es darum geht, dein Studium zu finanzieren. Du solltest erst dann über einen Kredit nachdenken, wenn deine finanziellen Mittel bei aller Mühe nicht ausreichen, um eine gute Ausbildung zu sichern. Versuche dann, so viele Kreditangebote miteinander zu vergleichen. Wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Kredits: Wie hoch ist der Kredit, wann muss er wie zurückgezahlt werden, wie hoch sind die Zinsen und was passiert, wenn der Kredit beispielsweise wegen Arbeitslosigkeit nicht zurückgezahlt werden kann?

Der erste Schritt Richtung Lehrstelle – Die schriftliche Bewerbung

Wer noch nicht genau weiß, was er später mal werden möchte, der sollte sich spätestens im letzten Schuljahr darüber Gedanken machen. Schon lange vor Ausbildungsbeginn suchen Unternehmen nach geeigneten Bewerbern. Spätestens am Anfang des Jahres, in dem man seine Ausbildung beginnen möchte, sollte man darum anfangen, seine Bewerbungen zu verschicken. Die begehrten Ausbildungsplätze werden aber teilweise noch früher vergeben, manchmal anderthalb Jahre vor Ausbildungsbeginn. Informiert euch daher rechtzeitig über  Fristen.

Damit die Bewerbung nicht nur rechtzeitig ankommt, sondern ihr auch noch gute Chancen habt, den Ausbildungsplatz zu bekommen, solltet ihr unbedingt auf Vollständigkeit eurer Unterlagen achten. Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse gehören auf jeden Fall in die Bewerbungsmappe! Manche Unternehmen stellen aber noch weitere Anforderungen, beispielsweise ein Motivationsschreiben. Klärt darum unbedingt ab, welche Erwartungen an Bewerber gestellt werden.

Anschreiben

In dem Anschreiben, erklärt ihr, wer ihr seid und warum ihr der perfekte Bewerber für den Ausbildungsplatz seid. Ihr solltet auch darauf eingehen, warum ihr genau in diesem Unternehmen genau diesen Beruf lernen wollt. Wichtig ist dabei, dass deutlich wird, dass ihr euch über die Ausbildung und über die Firma informiert habt. Verzichtet darum unbedingt auf Standardschreiben. Mit einem unpersönlichen „Copy und Paste“-Schreiben habt ihr kaum Chancen auf eine Ausbildungsstelle. Die direkte Anrede des richtigen Ansprechpartners ist dabei ebenfalls von Bedeutung. Erfragt diesen darum vorab am besten telefonisch oder schaut auf der Website des Unternehmens nach.

Lebenslauf

Der Lebenslauf sollte lückenlos sein. Angaben macht ihr darin über die besuchten Schulen und dort erreichte Abschlüsse, Praktika, besondere Fähigkeiten und sonstiges Engagement. Eure persönlichen Interessen könnt ihr ebenfalls angeben, sie geben dem Personaler die Möglichkeit, euch besser einschätzen zu können. Interessen wie Kneipentouren und Computerspiele sollten dabei aber unerwähnt bleiben.

Aussehen der Unterlagen

Rechtschreib- und Grammatikfehler im Anschreiben, Flecken auf dem Lebenslauf  oder Eselsohren in den Zeugnissen sind absolute Ausschlusskriterien. Achtet darauf, dass alle Unterlagen fehlerfrei, sauber, ordentlich und gut lesbar sind. Wenn ihr eure Unterlagen von Lehrern, Freunden oder Eltern gegenlesen lasst, ist die Gefahr relativ gering, dass Fehler überlesen werden.

Wenn ihr diese Hinweise beherzigt, dann stehen eure Chancen gut, dass Ihr durch eure schriftliche Bewerbung in die engere Auswahl kommt. Werdet ihr zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen, dann habt ihr schon viel erreicht. Dort müsst ihr dann nur noch persönlich überzeugen.

„Das schaff‘ ich eh nicht!“ – Prüfungsangst vor dem Abitur

Jeder kennt sie, jeder fürchtet sie – die Prüfungsangst. In der Zeit der Abitur-Prüfungen ist sie meist besonders stark. Wochenlang hat man über den Schulbüchern der vergangenen Jahre gesessen, Lernkärtchen gebastelt, seitenlange Übersichtszettel verfasst und mindestens drei Textmarker geleert. Fünf Minuten vor Prüfungsbeginn beschleicht einen trotzdem das Gefühl, dass man mindestens die Hälfte des Lernstoffs vernachlässigt hat. Das Horrorszenario: Blackout! Alles Gelernte ist ganz plötzlich vergessen. Was nun? Man stellt sich die Frage „Kämpfen oder Fliehen?“ Aus dem Prüfungssaal zu laufen und sich panisch in den Toilettenräumen zu verstecken kann wohl kaum eine Möglichkeit sein. Also auf in den Kampf!

Warum fühlen wir uns so schlecht?

Nach wenigen Stunden ist alles vorbei und häufig fragt man sich, warum man vorher überhaupt so aufgeregt war. Wieso reagieren wir manchmal so heftig auf eine Prüfungssituation? Klar ist, der empfundene Stress ist keine Einbildung. Sind wir innerlich angespannt, verkrampfen auch unsere Muskeln.  Die Folge sind Nacken- und Rückenschmerzen. Stress führt auch zu Veränderungen in unserem Gehirn. Der Hormonhaushalt wird beeinflusst, unser Handeln und Denken verändert sich. Sogar an bestimmten Blutwerten lässt sich Stress messen. Der Puls steigt, man beginnt zu schwitzen, die Atmung wird flacher. Kann man schon in den Tagen vor der Prüfung an nichts anderes mehr denken, dann führt das zudem zu psychischen Belastungen wie Schlafstörungen.

Normale Nervosität ist kein Grund, sich Sorgen zu machen. Nimmt die Prüfungsangst aber Überhand, wird sie zu einem echten Problem. Wichtig ist darum, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.

5 Tipps gegen Prüfungsangst:

1. Nehmt ganz bewusst eine andere Einstellung zu der Prüfung ein: Die Prüfung ist Chance und Herausforderung, keine Qual oder Strafe!

2. Meditation ist kein Hexenwerk, sondern führt tatsächlich zu einer inneren Ruhe. Besonders den körperlichen Anzeichen von Stress (flacher Atem und Verspannungen) kann damit entgegengewirkt werden. Übung macht hier den Meister, versucht euch also eine Meditationstechnik anzueignen und diese dann auch regelmäßig zu üben.

3. Gönnt euch schon beim Lernen immer wieder Ruhepausen. Zeitdruck und Überlastung sind grundsätzlich schädlich und führen außerdem dazu, dass eure Leistungsfähigkeit abnimmt.

4. Sport oder Musik schaffen einen körperlichen Ausgleich zu der geistigen Anstrengung. Über Bewegung könnt ihr Stress abbauen, die Lieblingsmusik beruhigt die Nerven.

5. Wenn ihr den Austausch mit anderen Mitschülern, Eltern oder Freunden sucht, bekommt ihr mehr Sicherheit. Was lernen die anderen, wie gehen sie mit dem Stress um? Wichtig: Es geht nicht darum, wer die beste Lernmethode hat oder schon am meisten kann, sondern darum, sich gegenseitig zu unterstützen und Anregungen zu geben.

Italienisch lernen auf einem Bildungsurlaub in Italien

Sprechen Sie italienisch – parli italiano?

Italienisch ist für viele Menschen eine der schönsten Sprachen der Welt und auch das Land selber hat viele Sehenswürdigkeiten von internationaler Bekanntheit, sei es beispielsweise das Kolosseum in Rom oder der schiefe Turm von Pisa.

Was wäre da nahe liegender als ein Sprachurlaub in dieses tolle Land, um so zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Man erweitert durch die Reise seinen persönlichen Horizont und lernt gleichzeitig eine weitere Sprache.

Viele Reiseveranstalter haben diesen Markt entdeckt und bieten seit einiger Zeit Sprachreisen nach Bella Italia an. Für die jeweiligen Altersgruppen, die italienisch lernen wollen, werden die unterschiedlichsten Reisen angeboten. Die meisten entscheiden sich für den klassischen Unterricht in örtlichen Schulen, wo man mit anderen Reisenden gemeinsam sein Ziel verfolgt. Vor allem wird auch der individuelle Leistungsstand berücksichtigt, sodass in der Regel die Klassen mit solchen Leuten zusammengesetzt werden, die annähernd das gleiche Sprachlevel haben. Für Studenten bietet sich hingegen vor allem der Besuch einer Universität an, wo man sein Studium aus dem Heimatland in einer anderen Sprache fortsetzt,um so seine sprachlichen Fähigkeiten zu verbessern.

Für viele führt eine solche Sprachreise in die bekannten nördlichen Metropolen wie Mailand oder Florenz. Dort kann man dann die erworbenen neuen Kenntnisse gleich beim Sightseeing einsetzen oder beispielsweise beim Bestellen einer Pizza Margherita. Auch die Kosten für den Unterricht entsprechen marktüblichen Preisen. Überhaupt sollte dieser Gesichtspunkt einem Bildungsurlaub nie entgegenstehen, denn wie heißt es bekanntlich: Ein Reise kann noch so teuer sein, am Ende ist man immer reicher an Erfahrung.

Alles in allem bietet ein solcher Sprachurlaub in Italien also nur Vorteile und sollte von jedem Sprachinteressierten einmal in Betracht gezogen werden. Mehr Infos finden Sie bei buon-viaggio.de: http://www.buon-viaggio.de/sprachurlaub-in-italien/

Studieren neben dem Beruf

Sie stehen mitten im Berufsleben, interessieren sich aber zugleich auch für ein Studium? Oder fehlen Ihnen vielleicht die finanziellen Möglichkeiten, weil Sie eine Familie ernähren müssen oder keinen finanziellen Rückhalt durch BAföG oder Familie erwarten können? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, auch neben dem Beruf zu studieren, beispielsweise durch das Abend – oder Fernstudium.

Ein Abendstudium beispielsweise bietet Ihnen die Möglichkeit, Weiterbildung neben dem Beruf zu betreiben. Dies ist jedoch mit erheblichem Aufwand verbunden. Tagsüber arbeiten Sie, wie gehabt, in Ihrem Beruf und abends besuchen Sie die Schule. Dies kann sehr schnell zur Folge haben, dass diese Art des Studiums länger dauert als ein klassisches Direktstudium, da hier eine Doppelbelastung auf Sie zukommt und Sie neben dem Beruf die Schule besuchen und auch zwischendurch sowie am Wochenende lernen müssen. Andererseits entstehen Ihnen aber auch keine allzu großen finanziellen Nachteile, da Sie weiterhin über Ihr regelmäßiges Gehalt verfügen. Gleichzeitig kommen Sie natürlich auch in Kontakt zu anderen Studenten, denen es ähnlich ergeht. Mit diesen können Sie sich austauschen und vielleicht auch die anfallende Arbeit aufteilen und selbstverständlich stehen Ihnen bei Fragen oder Problemen Ihre Dozenten mit Rat und Tat zur Seite.

Doch auch das Fernstudium, welches zunehmend an Bedeutung gewinnt, kann eine sinnvolle Alternative sein. Der Vorteil liegt hierbei freilich darin, dass Sie nicht, wie im Direkt – oder Abendstudium, verschiedene Vorlesungen besuchen müssen. Sie erhalten Ihre Aufgaben über das Internet und können sich auch per E-Mail oder Chat mit Ihren Dozenten austauschen. Somit sind Sie verhältnismäßig flexibel und können selbst entscheiden, wann Sie lernen, beziehungsweise, wann Sie mit Ihren Aufgaben fertig sind.

Wenn es dann schließlich an die Abschlussprüfung geht, kann es eventuell sinnvoll sein, sich eine berufliche Auszeit zu nehmen, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Eine solche Prüfung ist immerhin mit enormen Aufwand verbunden und eine etwaige Wiederholung kostet jede Menge Zeit und auch nerven. Eine gründliche Vorbereitung, ausgiebige Absprachen mit Ihren Dozenten und genügend Zeit sind hierbei unumgänglich.

Das duale Studium

Viele Menschen denken nach dem Abitur darüber nach, sich nicht zwischen einer Ausbildung und einem Studium entscheiden zu müssen, sondern stattdessen mit einem dualen Studium beides zu kombinieren. Zweifelsohne ist dies eine gute Idee, doch können sich hier auch Nachteile ergeben. Die Vor – und Nachteile eines dualen Studiums sollen hier näher erläutert werden.

Vorteilhaft ist ganz klar, dass man nicht nur eine Menge an Theorie zu lernen bekommt, wie es oftmals im reinen Studium der Fall ist. Durch die Arbeit im Unternehmen bekommt man zugleich einen guten Eindruck in die Unternehmenspraxis. Diese Nähe zur Praxis sorgt natürlich auch dafür, dass man später nicht so lange Einarbeitungszeiten benötigt, als wenn man frisch von der Universität kommt. Neben dieser idealen Kombination aus Theorie und praxisbezogener Anwendung ergibt sich zudem auch der Vorteil, dass man nach dem Studium bereits über ein Netzwerk innerhalb des Unternehmens verfügt. Nachteilig ist dabei jedoch, dass sich einem hier nicht ein so allgemeines Studium wie an einer Universität bietet, der Praxisbezug geht klar zu Lasten von Theorie und Forschung. Auch Praktika in anderen Unternehmen sind nicht möglich, der Blick über den Tellerrand wird also gravierend eingeschränkt.

Ein weiterer Vorteil des dualen Studiums ist selbstverständlich die Tatsache, dass zum einen eine Vergütung durch den Arbeitgeber stattfindet, man muss sich also nicht mit Nebenjobs oder Ähnlichem über Wasser halten. Dies hat jedoch auch zur Folge, dass man keinen Anspruch auf BaföG hat und im Falle des Studienabbruches Zahlungen an das Unternehmen zu leisten hat. Gleichzeitig stellt sich auch eine hohe Bindung an und Abhängigkeit vom Arbeitgeber ein. Weiterhin sorgt die Doppelbelastung natürlich auch dafür, dass man kein typisches Studentenleben und nur sehr wenig Urlaub (etwa 25 bis 30 Urlaubstage im Jahr) hat. Dem steht allerdings gegenüber, dass man hier gute Studienbedingungen vorfindet, man arbeitet in kleinen Vorlesungsgruppen und  sitzt nicht in überfüllten Hörsälen.

Wer sich also für ein duales Studium interessiert, findet sicher eine menge Aspekte, die dafür sprechen, jedoch sollte man sich im Vorfeld auch mit den (möglichen) Nachteilen auseinandersetzen. Wer sich mit diesen jedoch arrangieren kann, ist mit einem dualen Studium gut beraten.

Das Auslandspraktikum

Zur Erweiterung des eigenen Horizonts waren Auslandsaufenthalte schon immer eine gute Möglichkeit. Gerade in der häutigen Zeit macht es Sinn, einmal über ein Auslandspraktikum nachzudenken. Nicht nur für einen selbst, auch für den beruflichen Werdegang kann es von entscheidender Bedeutung sein.

Der erste Aspekt, der einem zu diesem Thema einfällt, ist sicher der Faktor „Fremdsprachen“: Englisch als etablierte Weltsprache ist inzwischen praktisch eine Selbstverständlichkeit, wenn es später um die Jobsuche geht, oftmals werden auch weitere Fremdsprachen gewünscht. Da Auslandspraktika in der Regel über einen längeren Zeitraum gehen, bieten Sie die ideale Möglichkeit, die Sprache zu lernen bzw. zu vertiefen. Dies kann bei Personalern bereits ein entscheidendes Kriterium sein. Gleichzeitig sammelt man natürlich auch viele Erfahrungen in einem Unternehmen, die einem sicherlich auch im weiteren Berufsleben sehr zugute kommen werden.

Außerdem bietet sich hier zugleich die Möglichkeit, seine „Soft Skills“ im Umgang mit Menschen anderer Kulturen zu verfeinern. Gerade für international ausgerichtete Unternehmen kann dies von hoher Bedeutung sein. Nicht zu vergessen  ist hierbei die Tatsache, dass so auch Kontakte zu Unternehmen und Personen entstehen. Nicht nur, dass man im Unternehmen neue Leute kennenlernt, auch außerhalb des Praktikums bietet sich die Möglichkeit, internationale Kontakte zu knüpfen. Außerdem bieten Praktika auch immer eine Chance, beim Unternehmen einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Wer eventuell später eine Festanstellung im Unternehmen anstrebt, kann sich durch ein Praktikum möglicherweise profilieren, wenn man bereits positiv aufgefallen ist.

Häufig ist es auch so, dass sich nach dem Studienabschluss nicht direkt eine Festanstellung ergibt. Hier können Auslandspraktika ebenfalls enorm wichtig sein. Nicht nur, dass man seinen eigenen Erfahrungsschatz erweitert und somit auch etwas für sich tut, entscheidend ist vielmehr, dass das Praktikum auch als Überbrückung dient und die Zeit nicht einfach sinnlos vertan wird. Somit erspart man sich nicht nur eine unschöne Lücke im Lebenslauf, stattdessen erweitert man diesen sogar noch um eine äußerst wertvolle Komponente.

Die Zeit nach dem Abitur sinnvoll nutzen

Nachdem das Abitur geschafft ist, wissen Viele oftmals nicht, wie es danach weitergehen soll oder haben bis zum Beginn von Studium oder Ausbildung noch eine gewisse Zeit, die es zu überbrücken gilt. Diese sinnvoll zu nutzen ist ratsam, sei es als Vorbereitung für Studium oder Beruf, als kleine „Denkpause“, wenn man noch nicht weiß, wie es weitergehen soll und nicht zuletzt, um keine Lücken im Lebenslauf aufkommen zu lassen.

Wer bereits weiß, wie es nach dem Abitur für ihn weitergeht und zum Beispiel ein Studium antritt, kann die Zeit bis dahin beispielsweise für ein Praktikum nutzen. In vielen Studiengängen ist es sowieso vorgeschrieben, ein Praktikum über eine bestimmte Zeit abzuleisten. Um dies nicht erst während der Studienzeit tun zu müssen und die Semesterferien dafür zu „opfern“, kann es sinnvoll sein, das Praktikum bereits vor Studienbeginn zu absolvieren. Außerdem kann man somit bereits erste Erfahrungen in dem Bereich machen, in dem man vermutlich nach seinem Studium arbeiten wird. Und auch, wenn es nach dem Abi mit einer Ausbildung weitergehen soll, bieten sich hier die Möglichkeiten für erste Erfahrungen im Berufsleben und natürlich auch ein weiteres „Plus“ für den Lebenslauf.

Wer sich nicht für ein Praktikum entscheidet, kann die Zeit auch dazu nutzen, beispielsweise seine Sprach – oder Computerkenntnisse zu erweitern. Fähigkeiten in diesen Bereichen werden für den Berufseinstieg immer wichtiger, sodass die freie Zeit eine gute Option darstellt, sich in diesen Bereichen weiter zu qualifizieren.

Doch auch, wenn man sich noch nicht darüber im Klaren ist, was nach dem Abi geschehen soll, hat man verschiedene Möglichkeiten. Vielleicht möchte man die freie Zeit nutzen, um ein wenig Geld zu verdienen. Verschiedene Nebenjobs bieten hierzu die Möglichkeit und gerade junge Leute werden häufig gesucht, beispielsweise in der Gastronomie. Wer die freie Zeit nutzen möchte, um sich für andere zu engagieren, kann beispielsweise ein freiwilliges soziales Jahr einlegen oder den Bundesfreiwilligendienst, den Nachfolger des Zivildienstes, einlegen. Wen es ins Ausland zieht, der kann auch eine Zeit als Au – Pair in verschiedenen Teilen der Welt verbringen und so tolle Erfahrungen sammeln.

Möglichkeiten, die Zeit nach dem Abitur zu nutzen, gibt es reichlich. Und die sich hieraus ergebenden Vorteile für das Studium oder Berufsleben sind nicht zu unterschätzen.

Warum Studieren?

Viele kennen das Problem: Das Abitur ist gerade geschafft oder zumindest in greifbarer Nähe und nun kommt die Frage auf, wie es danach weitergehen soll. Ein Studium oder doch lieber eine Ausbildung? Ein Studium bietet einige Vorteile, auf die hier nun näher eingegangen werden soll.

Ein wichtiger Aspekt ist selbstverständlich der Erwerb von Schlüsselqualifikationen. Manche Kompetenzen lassen sich einfach nur durch ein Studium erlangen, beispielsweise das Recherchieren und ergründen komplexer Themengebiete. Wer bereits in der Schule merkt, dass er gerne lernt und sich auch länger und intensiv mit manchen Themen befassen kann, sollte ein Studium definitiv in Erwägung ziehen. In manchen Bereichen ist das wissenschaftliche Arbeiten zudem eine Voraussetzung. Für viele Berufe ist ein Studium sowieso eine Grundvoraussetzung, wie zum Beispiel für Ärzte oder Anwälte. Auch in Bereichen, in denen ein Studium nicht vorgeschrieben ist, haben Akademiker oftmals bessere Chancen, auch einen Job zu bekommen. Ferner bieten sich im Job selbst durch ein Studium oft auch gute Aufstiegschancen, die einem ohne Universitätsabschluss möglicherweise verwehrt bleiben.

Doch nicht nur bei der Jobsuche hat man mit einem Studium häufig Vorteile. In der Regel sind Akademiker auch seltener von Arbeitslosigkeit betroffen. Dieser Trend wird sich vermutlich in der Zukunft noch weiter verstärken, da immer häufiger Fachkräfte aus Bereichen wie dem Ingenieurswesen oder dem Management gesucht werden. Und auch beim Gehalt hat man mit einem Studium oft Vorteile, denn häufig verdienen Akademiker im Schnitt mehr als nicht – Akademiker. Die Kosten, die durch ein Studium anfallen, werden so oft schnell nach dem Einstieg in das Berufsleben wieder rausgeholt.

Und auch die Studienzeit bietet einem so manchen Vorteil. Da man sich im Studium eine enorme Wissensbreite und vielfältige Qualifikationen aneignet, hat man später auch bei der Wahl seines Berufes verschiedene Möglichkeiten. Diese lassen sich zudem bereits während des Studiums durch die Möglichkeit von Praktika ergründen. Ferner bietet das Studium auch die Chance zu Auslandsaufenthalten, seines durch Auslandspraktika oder ein Auslandssemester. Bessere Chancen, einen Auslandsaufenthalt zu verwirklichen, kann man kaum finden. Schließlich und endlich beschert einem ein abgeschlossenes Studium auch immer eine Art Titel und ein gewisses Ansehen, was auch nicht unerwähnt bleiben sollte.